Wintergarten als Anbau der Immobilie: Zentraler Lebensraum mit einem Hauch von Nostalgie

Die Erfolgsgeschichte begann mit den Orangerien herrschaftlicher Parkanlagen, in denen Kübelpflanzen aus aller Welt wie Zitruspflanzen überwintert wurden – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Wintergarten als Anbau der Immobilie: Zentraler Lebensraum mit einem Hauch von Nostalgie

Wintergarten als Anbau – Ein Hauch von Nostalgie

Immobilienexperte Eric Mozanowski nimmt die interessierten Teilnehmer bestehend aus Bauherren, Investoren, Architekten mit auf die Entdeckungstour „Wintergarten – zentraler Lebensraum, die Verzahnung zwischen Haus und Garten“. Im Rahmen einer Dokumentation mit anschließender Diskussion fand in Berlin, Leipzig und Stuttgart diese Veranstaltung mit eingeladenen Referenten und Eric Mozanowski, Immobilien-Autor aus Stuttgart des anerkannten Fachwerks „Investieren in Denkmale statt. „Ein Hauch von Nostalgie schwingt bis ins Heute bei der Verwirklichung eines Wintergartens mit. In Anlehnung an die Orangerien werden heute noch Glasvorbauten mit großen Holzsprossen-Fenstern versehen. Dabei wird traditionell das Dach verlängert und mit Dachfenstern zur Querlüftung versehen und eine zentrale Tür mit Treppe leitet in den Garten hinab“, so Eric Mozanowski.

Ausrichtung des Wintergartens –  Lebensrhythmus und Vorlieben

Nach welcher Himmelsrichtung eine Immobilie ausgerichtet sein sollte beschäftigt die Menschheit, seit die Höhlen verlassen wurden. „Energiespender Süden – Energiefresser Norden“ – Diskussionen zur Ausrichtung nach der Himmelrichtung von Wintergärten, Erweiterungen oder anderen Anbauten haben ihre absolute Berechtigung, denn die Wünsche, Vorlieben und der Lebensrhythmus werden im Wintergarten wiedergespiegelt. Dazu rät Eric Mozanowski den Teilnehmern, den bevorzugten Tagesablauf zu notieren, zu diskutieren und dann die ideale Ausrichtung des persönlichen Wintergartens festlegen.

Osten – im Osten geht die Sonne auf!

In einem Ost-Wintergarten wärmt Morgensonne die kühle Nachtluft unter Glas und lädt ein zum Frühstück wie im Freien. Der Anbau sammelt und speichert von früh an Wärme, mit der man tagsüber auch das Haus heizen kann. Pflanzen, die keine direkte Sonnenbestrahlung vertragen, fühlen sich in einem Wintergarten auf der Ostseite des Hauses am wohlsten. Wer abends noch gern hinter Glas sitzt, fröstelt hier allerdings rasch. Eine zusätzliche Wärmequelle ist dann empfehlenswert.

Süden – im Süden nimmt sie ihren Mittagslauf!

Üblicherweise legt man Hausgärten im Süden an. Viele Bauherren möchten dort die Freiluftsaison mit einem Glasanbau verlängern. Hier genießt man die meisten Sonnenstunden. Der Wintergarten sammelt Wärme zu jeder Jahreszeit angenehm von Herbst bis Frühjahr, sommers für Mensch, Tier und Pflanzen nur erträglich mit perfekter Lüftung und Beschattung.

Westen – im Westen wird sie untergehen!

Nachmittags- und Abendsonne wärmen Wintergärten mit Westausrichtung. Ideal für Berufstätige, die vormittags keine Zeit haben, das Glashaus zu genießen. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages lassen sich ausnutzen, trotzdem ist für Wintertage eine Heizung sinnvoll. Intensive Westsonne kann Pflanzen versengen, zugezogene Schattenspender versperren die Aussicht. Bevor Sie im West-Wintergarten auf Grün verzichten: Pflanzen nah ans Wohnhaus rücken und von oben verschatten.

Norden – im Norden ist sie nicht zu sehn!

Nordlicht strahlt während des ganzen Tages blendfrei und gleichmäßig, ideal für Büro- und Arbeitsräume oder ein Atelier. Auch Pflanzenliebhaber schätzen Nord-Wintergärten. So können Sie einen dunklen Wohnbereich besser begrünen. Diffuses statt direktes Sonnenlicht wärmt den Raum unter Glas im Sommer kaum, die Temperatur ist vielen Pflanzen angenehm. Im Winter fungiert ein Nordanbau ohne Heizung als Klimapuffer zwischen Wohn- und Außenbereich und schützt das Haus vor Auskühlung. Für Wohnzwecke eine Heizung und Wärmeschutzverglasung einbauen.

Fazit: Den besten Standort finden und Energiesparen!

Viele Beispiele werden durch Bilder und Berechnungen vom Energieexperten belegt und die Fakten besagen, dass etwa 50 % aller Wintergärten nach Süden ausgerichtet sind und 10% nach Norden. Ost- und Westlagen liegen bei je 20%. Glashäuser sind ideale Wärmefallen, denn die Sonnenstrahlen dringen durch die Scheiben hindurch, aber die langwelligen Wärmestrahlen nicht mehr hinaus. So heizt sich der Wintergarten schnell auf und fungiert als kostenloser Energiespender. Die Energiesparrechnung geht jedoch nur auf, wenn die Wintergärten richtig konzipiert sind. Dazu wurden Beispiele von Immobilien News vorgestellt und Erfahrungen diskutiert und ausgetauscht. Eric Mozanowski rät einen seriösen Anbieter zu suchen, nach Referenzen fragen und zu bestellen. Vorkasse ist nicht angezeigt.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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