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Was tun gegen den berühmten Büromanipulator?

Mitarbeiterschulung: Irgendwo sitzt immer einer, der dem anderen an das Leder will – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor (Berlin/Stuttgart)

 Ein gutes Arbeitsklima führt zu langfristigen Erfolg

Viele Arbeitnehmer erleben tagtäglich am Arbeitsplatz die Hölle. Manipulatoren begegnen wir überall. Jeder kennt die Geschichten von sog. „Büromanipulatoren“. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor aus Berlin, Stuttgart führt seit über dreißig Jahren große Unternehmen und ist sich der Problematik bewusst. „Ich habe verschiedene Unternehmen aufgebaut. Dabei schätze ich Offenheit sehr. Egal ob Projektentwicklung, Sanierung von Bestands-und Denkmalschutzobjekten oder deren Vermarktung der Erfolg der Projekte hängt immer von dem Klima unter den Mitarbeitern ab.“

Unternehmen müssen umdenken

Die gelebte Kultur in den Unternehmen baut leider darauf es den Mitarbeitern schwerzumachen. Meldet der Hilfesuchende sich bei seinem Chef sind die Rückmeldungen oft negativ. „Misstrauen“ und „Abweisungen“ sind die üblichen Reaktionen. Teilweise droht dem Anzeigenden „Rache“ und nicht dem Übeltäter. Eric Mozanowski dazu: „Der Kapitalismus ist geprägt von dem Effizienzgedanken. Leider fördern viele Arbeitsplätze manipulative Typen, sie arbeiten anscheinend effektiv. In manchem Fällen macht es auf den ersten Blick Sinn Manipulatoren zu beschäftigen. Der Missbrauch gehört zu dem System. Auf längere Sicht ist aber ein gutes Arbeitsklima für das persönliche Wachstum der einzelnen Individuen besser. Von ausgeglichenen und selbstbewussten Menschen profitiert die gesamte Gesellschaft.“

Das Wissen ist da

Seit Jahren forschen Experten wie Wissenschaftler, Ärzte, oder Psychologen an den unterschiedlichsten Beispielen für Manipulationen, Mobbing und unangemessene Nutzung von Macht. Es wurden effektive Strategien zur Erkennung und Bekämpfung solcher negativen Verhaltensweisen entwickelt. Leider dringen deren gesammelte Erkenntnisse nicht in die Realität des Arbeitsplatzes.

Strategien für ein ehrliches Miteinander

Eric Mozanowski hat als Unternehmer langjährige Erfahrung und empfiehlt seinen Angestellten folgende drei Arten von Reaktionen, um sich einem manipulativen Menschen zu entziehen.

Bleiben Sie wachsam
1. Vorsicht ist geboten, wenn jemand zu viel Aufmerksamkeit schenkt!
Manipulatoren zeigen normalerweise zu Beginn einer Beziehung nicht ihre wahren Absichten. Sie präsentieren sich oft als Verbündete oder Vertraute, weil sie Sie nah an sich ziehen wollen. Damit stellen sie Ihre Schwachstellen fest. Es ist sicher aufregend, wenn ein wichtiger Kollege oder Vorgesetzter sich für einen interessiert. Aber Vorsicht.

Keine Angst vor Konfrontation
2. Seien Sie bereit, kleine öffentliche Konfrontationen zu riskieren!
Manchmal ist Konfrontation die einzige Möglichkeit, ein Manöver eines Manipulators zu entlarven. Machen Sie nicht zu viel Druck. Begegne Sie der Situation mit Humor. Vielleicht ist ein Witz angemessen.

Ehrlichkeit als Schlüssel
3. Seien Sie offen und ehrlich!
Lehnen Sie es ab, Geheimnisse zu behalten oder auf eine Art und Weise manipulativ in Beziehungen zu Dritten einzugehen. Solidarisieren Sie sich auf keinen Fall mit hinterhältigem Verhalten. Seien Sie anstelle dessen direkt und unkompliziert und halten Sie sich an dieses System. Sprechen Sie in keinem Fall schlecht über Ihre Arbeitskollegen!

Eric Mozanowski fasst zusammen: „Die Manipulatoren mögen Geheimnisse, Vertrauen und Hintergrundwissen. Dem kann nur entgangen werden, indem auf Offenheit gesetzt und gelebt wird.“

Die gläserne Personalführung gewinnt, geschaffen werden Vertrauen und langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. Ohne Transparenz, Offenheit und ehrlich gelebtes Miteinander sind gute Mitarbeiter schwer zu finden und bestehende gute Mitarbeiter nicht zu halten.

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